Mittwoch, 29. Februar 2012

Gestern und heute

Ein Tsunami ist laut Wikipedia "(...) eine Welle, die besonders in Häfen und Buchten besonders markant ausgeprägt ist und dort oft große Verwüstungen anrichtet".

Ich gebs zu, trotz der eigentlichen Katastrophe haben doch die Bilder des Tsunamis vom 11.März 2011 an der ostjapanischen Küste vor Tohoku, welcher dann auch zu der Nuklearkatastrophe von Fukushima geführt hat, eine gewisse und eigenartige Faszination auf mich ausgeübt. Diese Naturgewalt, diese massiven Wassermassen, welche sich "langsam" über das Land schoben, Tanker und Schiffe, die zwischen Häusern standen...

The Atlantic, eine recht konservative, naja, werte treue US-amerikanische Zeitschrift, hat hierzu eine sehr interessante und beeindruckende Fotosammlung online gestellt:

This combination of pictures shows the view of a tsunami hit area of Ofunato, Iwate prefecture on March 14, 2011 (right side) and the same scene as it appears on January 15, 2012 (left side). March 11, 2012 will mark the first anniversary of the massive tsunami that pummeled Japan. (Toshifumi Kitamura/AFP/Getty Images) 



 Alle Bilder gibts hier.

Freitag, 24. Februar 2012

Mittwoch, 22. Februar 2012

Brush with death

Na gut, einen hab ich mal wieder:

Donnerstag, 19. Januar 2012

Ich mach mal ein bißchen Pause.

Nur die Termine- und DJ-Seiten behalte ich im Auge.

Montag, 9. Januar 2012

Termin 12.1.12: Daddy was a bankrobber SPEZIAL


ab 21h im Feinstaub, wo sonst

Als Aufwärmer, check this:

Freitag, 30. Dezember 2011

Reparationen statt Böller

Weihnachtszeit, Spendenzeit - seit Jahren geht mir das schon so richtig auf den Sack.
Okay, von Weihnachten genervt zu sein ist einfach. Und, etwas zu spenden, für eine „gute Sache“, damit hab ich in der Regel auch kein so großes Problem mit (remember this?).

Was mich aber schon immer (? Naja, auf jeden Fall schon sehr lange) gewaltig stört, ist diese merkwürdige Sichtweise der Spendenwerbung.
Ich spreche/schreibe über die ganzen Aktionen, armen, kranken, benachteiligten Menschen in Afrika, Asien, Lateinamerika, zu helfen.

Früher hieß das mal die 3.Welt, meine FreundInnen aus der Entwicklungshilfe haben mich dann den Begriff Trikont gelehrt. Aber das nur am Rande.

Diese Spendenaktionen bzw. die Werbung dazu triggert bei mir immer (noch) das Erstgefühl an „Oje, das arme kleine Negerbaby. Hat nix zum anziehen, muss mit 10 Leuten in winzigen, schäbigen Lehmhütten wohnen. Kein Geld, kein Job, keine Ahnung, wie es weiter gehen soll.“
Scheiße ja, ich bin so erzogen worden. Vielleicht nicht direkt von meinen Eltern, aber von der Gesellschaft hier im Westen. „Wir leben im Westen, im Westen ist´s am Besten.“ (Extrabreit)

Und dann wollen die noch, dass ich einfach mal Geld dahin schicke. Läppchen drüber, nochmal pusten, schon tuts nicht mehr weh. Jaja.

Ich will gar nicht behaupten, dass diese ganzen Hilfsorganisationen nur Blödsinn machen. Da hat sich ja doch einiges geändert, verbessert. Alleine der Ansatz „Hilfe zur Selbsthilfe“, den hätte vor 20, 30 Jahren niemand überhaupt nur verstanden.

Aber weder scheint diese Spendenaufrufe zu interessieren, dass das kleine Negerbaby eben KEIN kleines Negerbaby ist, sondern einfach „nur“ ein Mensch.
Und weiterhin ist der Blickwinkel „Wir reich/weiß = Spenden geben - Die arm/nicht-weiß = Spenden nehmen“ ein zutiefst rassistischer. „Was bin ich doch für ein guter Mensch, wenn ich spende. Solange ich spende. Also seid mal alle sehr dankbare kleine Negerbabys. Ich könnte ja auch anders...“

Ist mir da was entgangen, oder ist der Trikont selbst verantwortlich für sein Elend?

Ich red/schreib mich hier grad in Rage. Wirkt vielleicht alles etwas wirr und konfus.

Wenn ichs besser könnte wär ich vielleicht Journalist geworden.

Aber, es gibt einen Grund für das Geschreibsel.

Und der nennt sich White Charity!!!

Was ein Film eben genau zu diesem Thema ist. Von Carolin Philipp und Timo Kiesel.
Und die können das alles sehr sehr viel besser ausdrücken und darstellen.

Hier ist die Homepage zum Film.

Und hier der Film selbst






Wieder mal vielen Dank an den Der Braune Mob e.V. fürs drauf Aufmerksammachen.

Freitag, 16. Dezember 2011

Nazis abwählen

Ist schon über eine Woche her, aber egal:
Danke an die ca. 70 GreifswalderInnen.
Mehr Infos hier.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Termin 6.12.11: »Wer-ist-eigentlich-dieser-Nikolaus« – Fuck-Stiefel!-Party.

wassn Solo


6.Dezember ab 22 Uhr im Knast bzw. faites votre jeu!:

»Wer-ist-eigentlich-dieser-Nikolaus« – Fuck-Stiefel!-Party.