Montag, 26. März 2012

Die neue H & M Frühjahreskollektion

Also, Frankfurt/W hat seit vorhin ne neue Oberbürgermeisterin: Marty Feldman, oder so ähnlich.
Was Frankfurt/W nicht hat, ist diesen %&#§$?$% - Rhein.
Was hab ich mich gefreut. Hossa.
Nicht, dass ich großer Feldmann-Fan wäre. Ehrlich gesagt, ich bin wohl nicht der Einzige, der eigentlich nix über ihn weiß. Dafür aber genügend über den +&%'*##§ - Rhein. Muss ich ja hier nicht belegen, da reicht ne einfache schnelle Internetsuche.
Oder, ums anders auszudrücken: „Boris Rhein ist nicht Roland Koch - aber auch nicht besser.“

Egal was die ganzen Parteiler, egal welcher Partei, sagen, m.M. (und irgendwie auch Hoffnung) nach war der Sieg von Feldmann ein überwiegender Protest- oder Anti-Rhein-Sieg.
Den %&&(=%*# wollten dann, zum Glück, doch genügend Leute nicht haben.

Aus verschiedenen Gründen bin ich heute nicht zur Wahl gegangen. Einer davon war, das es mir immer noch nachhängt, 1998 SPD gewählt zu haben. Hauptsache der große dicke König kam endlich weg. Hat zwar funktioniert, aber hallo, SPD...

Na gut, hat ja diesmal auch ohne meine Stimme geklappt.

Und das trotz der Grünen. Die ja die größten Verlierer sind. Nicht nur, dass sie seit Jahren schon mit der CDU paktieren. Nein, sogar gegen „Rhein“ haben sie sich nicht positionieren können. Oder wollen. Diese Idioten sind jetzt endgültig durch bei mir. ParteiPolitikBonzen-Gehabe. WIDERLICH.

Und andere auch. „Boris Rhein ist nicht Roland Koch!“ Laut FR hat Johnny Klinke vom Tigerpalast genau diesen Spruch halbseitig annonciert. Klinke sollte sich besser um sein Theater kümmern, als versuchen Politik zu machen. Oh sorry, er kümmert sich ja um sein Theater. War wohl ne Werbeanzeige. EKLIG das.






Und dann, laut FR, die Roth, noch OB, zur niedrigen Wahlbeteiligung: „Ich war wählen, mit dem Fahrrad - manchmal glaube ich, dass diejenigen Politik machen sollten, die keine Ahnung haben.“





Hä? Was soll das denn heißen? Kann mir bitte mal jemand erklären, was der zweite Teil des Satzes bedeuten soll? Wen will sie denn damit beleidigen? Die Feldmann-Wählenden? Sich Selbst?
So ne GÜLLE.

Der ganze Scheiß ist nun leider noch nicht vorbei. Jetzt wird’s erst richtig losgehen. Ein SPD-OB mit einem Magistrat aus CDU und Grünen, unterstützt von der FDP.

Nicht, das ich besonders Spannendes erwarte, nein. Eher ein Gezeter und Geschrei und blödes Rum-Gehacke aufeinander.

Und die blöden Grünen werden wahrscheinlich die peinlichsten von allen sein.

Ohgottohgottohgott, Frankfurt/W könnte so schön sein.



Ach ja, falls sich jemand über die Überschrift wundert, die hat sich mir ganz blitzartig aufgedrängelt:




Donnerstag, 22. März 2012

Spannenlange Gretel

Kino Kino Kino.
So oft geh ich da ja nicht hin (das war glaub ich mein letzter Film), aber der folgende trailer hat mich doch animiert (Sorry für die Werbung am Anfang, kann ich nix für, verdiene auch nix dran).

Tall Girls - eine Doku über große Frauen. Größer als 1,86 (6'1"). Sechs Frauen zeigen, wie es "da oben" ist.
Und bloß, weil ich selbst laut Ausweis 1,87 bin (Hab grade nachgesehen und bin doch etwas erstaunt: Ich dachte da steht 1,92. Vielleicht mess ich ja irgendwann mal nach. Aber egal jetzt.), heißt das noch lange nicht, dass ich weiß, was eine solche Größe für Frauen bedeutet.

Für mich ist Größe immer ein Thema, allein deshalb find ich den Film interessant.
Jetzt muss er nur noch hier laufen.

Samstag, 10. März 2012

Dienstag, 6. März 2012

Statt zwei nur noch einer? - Nein, einer.

Was geht denn hier schon wieder ab?
Martin Sonneborn mal wieder in Bestform. Oder ist das alles nur zu meiner Belustigung zusammen geschnitten:

Mittwoch, 29. Februar 2012

Gestern und heute

Ein Tsunami ist laut Wikipedia "(...) eine Welle, die besonders in Häfen und Buchten besonders markant ausgeprägt ist und dort oft große Verwüstungen anrichtet".

Ich gebs zu, trotz der eigentlichen Katastrophe haben doch die Bilder des Tsunamis vom 11.März 2011 an der ostjapanischen Küste vor Tohoku, welcher dann auch zu der Nuklearkatastrophe von Fukushima geführt hat, eine gewisse und eigenartige Faszination auf mich ausgeübt. Diese Naturgewalt, diese massiven Wassermassen, welche sich "langsam" über das Land schoben, Tanker und Schiffe, die zwischen Häusern standen...

The Atlantic, eine recht konservative, naja, werte treue US-amerikanische Zeitschrift, hat hierzu eine sehr interessante und beeindruckende Fotosammlung online gestellt:

This combination of pictures shows the view of a tsunami hit area of Ofunato, Iwate prefecture on March 14, 2011 (right side) and the same scene as it appears on January 15, 2012 (left side). March 11, 2012 will mark the first anniversary of the massive tsunami that pummeled Japan. (Toshifumi Kitamura/AFP/Getty Images) 



 Alle Bilder gibts hier.

Freitag, 24. Februar 2012

Mittwoch, 22. Februar 2012

Brush with death

Na gut, einen hab ich mal wieder:

Donnerstag, 19. Januar 2012

Ich mach mal ein bißchen Pause.

Nur die Termine- und DJ-Seiten behalte ich im Auge.

Montag, 9. Januar 2012

Termin 12.1.12: Daddy was a bankrobber SPEZIAL


ab 21h im Feinstaub, wo sonst

Als Aufwärmer, check this:

Freitag, 30. Dezember 2011

Reparationen statt Böller

Weihnachtszeit, Spendenzeit - seit Jahren geht mir das schon so richtig auf den Sack.
Okay, von Weihnachten genervt zu sein ist einfach. Und, etwas zu spenden, für eine „gute Sache“, damit hab ich in der Regel auch kein so großes Problem mit (remember this?).

Was mich aber schon immer (? Naja, auf jeden Fall schon sehr lange) gewaltig stört, ist diese merkwürdige Sichtweise der Spendenwerbung.
Ich spreche/schreibe über die ganzen Aktionen, armen, kranken, benachteiligten Menschen in Afrika, Asien, Lateinamerika, zu helfen.

Früher hieß das mal die 3.Welt, meine FreundInnen aus der Entwicklungshilfe haben mich dann den Begriff Trikont gelehrt. Aber das nur am Rande.

Diese Spendenaktionen bzw. die Werbung dazu triggert bei mir immer (noch) das Erstgefühl an „Oje, das arme kleine Negerbaby. Hat nix zum anziehen, muss mit 10 Leuten in winzigen, schäbigen Lehmhütten wohnen. Kein Geld, kein Job, keine Ahnung, wie es weiter gehen soll.“
Scheiße ja, ich bin so erzogen worden. Vielleicht nicht direkt von meinen Eltern, aber von der Gesellschaft hier im Westen. „Wir leben im Westen, im Westen ist´s am Besten.“ (Extrabreit)

Und dann wollen die noch, dass ich einfach mal Geld dahin schicke. Läppchen drüber, nochmal pusten, schon tuts nicht mehr weh. Jaja.

Ich will gar nicht behaupten, dass diese ganzen Hilfsorganisationen nur Blödsinn machen. Da hat sich ja doch einiges geändert, verbessert. Alleine der Ansatz „Hilfe zur Selbsthilfe“, den hätte vor 20, 30 Jahren niemand überhaupt nur verstanden.

Aber weder scheint diese Spendenaufrufe zu interessieren, dass das kleine Negerbaby eben KEIN kleines Negerbaby ist, sondern einfach „nur“ ein Mensch.
Und weiterhin ist der Blickwinkel „Wir reich/weiß = Spenden geben - Die arm/nicht-weiß = Spenden nehmen“ ein zutiefst rassistischer. „Was bin ich doch für ein guter Mensch, wenn ich spende. Solange ich spende. Also seid mal alle sehr dankbare kleine Negerbabys. Ich könnte ja auch anders...“

Ist mir da was entgangen, oder ist der Trikont selbst verantwortlich für sein Elend?

Ich red/schreib mich hier grad in Rage. Wirkt vielleicht alles etwas wirr und konfus.

Wenn ichs besser könnte wär ich vielleicht Journalist geworden.

Aber, es gibt einen Grund für das Geschreibsel.

Und der nennt sich White Charity!!!

Was ein Film eben genau zu diesem Thema ist. Von Carolin Philipp und Timo Kiesel.
Und die können das alles sehr sehr viel besser ausdrücken und darstellen.

Hier ist die Homepage zum Film.

Und hier der Film selbst






Wieder mal vielen Dank an den Der Braune Mob e.V. fürs drauf Aufmerksammachen.