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Donnerstag, 26. April 2012

Klein ist das neue Gross

Sehr schicke Ausstellung im Klapperfeld:

 Banner | Ausstellung im Klapperfeld | 28. April – 19. Mai 2012: 
Ästhetik des Widerstands. Revolution und Klassenkampf im Maßstab 1:35

Vernissage mit dem Künstler Matthias Schmeier am 28.April um 15 Uhr.
Die Ausstellung geht dann bis zum 19.Mai.

Sehr apart z.B. die Dioramen über die Demos nach dem Tode von Günter Sare 1985 (zu der es am 3.Mai auch eine Begleitveranstaltung gibt):

© Matthias Schmeier
(taz Artikel von 2011 zum Künstler; Interview im DR, auch 2011)

Freitag, 16. Dezember 2011

Nazis abwählen

Ist schon über eine Woche her, aber egal:
Danke an die ca. 70 GreifswalderInnen.
Mehr Infos hier.

Mittwoch, 30. November 2011

Die Staatsmacht greift ein

Nachdem ja dem deutschen Staat, im konkreten Falle dessen Exekutive und bestimmter nachgeordneter Vollzugsorgane wie dem Verfassungsschutz oder der Polizei, in letzter Zeit (zu Recht) massiv vorgeworfen wird, auf dem rechten Auge blind zu sein (schlimme Metapher, ich weiß, aber damit ist klar um was es geht), scheint sich das Blatt nun zu wenden.

Laut einem Bericht der sz von gestern fahndet die Kriminalpolizei von Erding (Bayern) wegen "öffentlicher Darstellung von Kennzeichen von verfassungswidrigen Organisationen" nach Tätern aus dem rechtsradikalen Umfeld.
Richtig so.
Sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung können unter hier genannter Telefonnummer abgegeben werden.


Ach ja, um was geht es eigentlich?

Um, und jetzt wird es interessant, nachfolgendes Bild:


5 öffentlich aufgehängte Plakate konnte die Polizei in Taufkirchen sicherstellen.

Laut dem law blog sind "Kopfbilder Adolf Hitlers (...) verbotene Nazi-Symbole. Jedenfalls dann, wenn sie Hitler ikonenhaft darstellen und früher amtlich verwendet wurden. Das hat der Bundesgerichtshof mal entschieden."

Glaub ich einfach mal so.

Nicht nachprüfen konnte ich leider, ob die Plakate nur obigen Ausschnitt oder nicht doch das komplette Bild zeigen.

Welches nämlich so aussieht: 

Donnerstag, 17. November 2011

Termin 19.11.11: Christy Schwundeck

Am 19.Mai 2011 wurde im Jobcenter Gallus in Frankfurt/W Christy Schwundeck von der Frankfurter Polizei erschossen.
Und noch immer gibt es keinerlei Ergebnisse, was eigentlich genau passiert ist.

Besser, ich zitiere einfach mal von der homepage der Initiative Christy Schwundeck:

Sonntag, 28. August 2011

Partei(en) zur Wahl

Groß Groß Groß Groß Groß Groß

Vielen Dank mal wieder an die Titanic.
Und natürlich auch an Die Partei.



Und hier das Pressearchiv dazu, unter anderem geklaut kopiert bei der Titanic:
Der Standard, taz, heute.de, Tagesspiegel, Spiegel online, Der Westen, junge Welt, rap.de.

Donnerstag, 19. Mai 2011

Nazis raus X

Neues aus Echzell: ich hatte schon mal drüber geschrieben, aber manche Sachen sind leider nicht so einfach zu lösen.
Naziärsche!
Die Idioten wollen, laut der FR online von heute morgen, am Wochenende eine größere Party feiern. Aber, "die Polizei hätte ein Auge darauf". Was auch immer das zu bedeuten hat (Leider zu oft nichts Gutes).
Aber, wenigstens etwas, der Echzeller Verein "Grätsche gegen Rechtsaußen" wird anscheinend mittlerweile von dem Bundesprogramm "Toleranz fördern, Kompetenz stärken" finanziell gefördert.
Sehr schön das.
Hier ein Video von DFB-TV (!! Jaja, was es alles gibt) über den Verein.
Toll, Grätschis, ich bin stolz auf euch!!!! Am 6.August gibts dort das nächste Festival gegen die Deppen.

(Bericht der Hessenschau vom 21.Mai hier)

Julius-Hirsch-Preistraeger 2010: Angelika Ribler




Montag, 21. März 2011

Samstag, 12. Februar 2011

Studentenpack elendes UPDATE

UPDATE zu Studentenpack elendes von heute, 12.2.2011:

Hier gibts (noch?) eine Doku der Premiere des besagten AStA-Films. Angeblich sind es 3 Teile, aber Teil 2 und 3 konnte ich auf der Seite nicht finden.
Teil 1 geht ca. 10 Minuten lang und zeigt verschiedene protestierende Gruppen und Personen sowie die filmankündigende Rede des ich glaube AStA Vorsitzenden.


Weitere Infos von der AG Queer Studies der Uni Hamburg hier, der StuPa News hier sowie von Der braune Mob hier.

Und damit überlasse ich die Uni Hamburg wieder ihrem eigenen Schicksal.

Freitag, 11. Februar 2011

Nazipost (Nazis raus IX)

Seit 16 Uhr veröffentlicht die taz interne Mails der NPD aus der Zeit zwischen März 2010 und Januar 2011.
Der Artikel dazu steht hier, die Dokumentation hier.

Insgesamt sollen es wohl an die 60.000 Mails sein, die "der taz und anderen deutschsprachigen Medien zugespielt" wurden.
Ich konnte bisher noch nichts darüber finden, woher die die Mails haben. Aber die taz hat einen großen Vertrauensvorsprung bei mir, also...

Von den angesprochen anderen deutschsprachigen Medien habe ich nur einen Artikel auf Spiegel online gefunden.
Auf NPD-BLOG.INFO gibts auch einen Bericht dazu, ebenso wie bei ENDSTATION RECHTS.




Symbol ungefragt "geliehen" bei haolam.de 
Danke.

Dienstag, 1. Februar 2011

Studentenpack elendes

Gehts noch?
Der AStA der Uni Hamburg hat einen Kurzfilm namens "Inside AStA" erstellt. Muss wohl ein kurzlauniges Werbefilmchen über den Uni-Alltag sein.
Aber so wird der Film in der Premierenankündigung auf deren Homepage beworben (Der Text wurde zwar schon etwas verändert, aber nicht wirklich verbessert):

(Auszug) ...
Der Morgen dämmert über dem Hamburger Univiertel – seine Bewohner schlafen natürlich noch. Nur im prächtigen Kuppelsaal des historischen Hauptgebäudes regt sich was: farbenprächtig gewandete Reinigungskräfte gehen gospelnd ihrer Arbeit nach – und wehren sich dabei routiniert gegen den Versuch einiger Kommilitonen, ihre Flyer auf der soeben gewischten Bestuhlung auszulegen.
...

Entschuldigung bitte, aber was soll dieser Blödsinn? Ich habe zwar keine Ahnung was die Hamburger Uni für einen Ruf, für ein Image hat. Aber ich dachte doch schon, dass die postkoloniale Zeit lange vorbei und überwunden ist. Scheinbar aber nicht im Norden Deutschlands.
Sehr erbärmlich das Ganze. Und das soll unsere geistige Elite werden?


Hier der Antrag eines Studierenden-Bündnisses gegen die Aufführung des Films, der das Zitat noch im Original enthält (die Reinigungskräfte sind noch afrikanisch).
Ausführlichen Reaktionen des AStA konnte ich im Netz keine finden.

Bevor der seinen nun Text still und leise komplett verschwinden lässt, hier der screenshot von heute, 14:45:



Vielen Dank fürs Aufmerksam machen an Der schwarze Blog, für die weiteren Infos an Indymedia, hwp-Netz.

UPDATE vom 12.2.2011 hier.

Freitag, 26. November 2010

Artikel 152 (Nazis raus VIII)

Okay, diesmal gehts ums EU-Parlament. Die sind ja auch alle n bißchen merkwürdig, will gar nicht so viel darüber wissen.
Aber folgendes ist da passiert:
Martin Schulz von der SPD spricht anscheinend nicht sehr nett über die Briten, die sich als nicht-Euroland bei einer Euro-Diskussion seiner Meinung nach zu sehr einmischen.

Und Godfrey Bloom, Mitglied der eurokritischen rechts-konservativen UK Independence Party (UKIP), fällt ihm ins Wort:


Der Franzose, der, soweit ich es verstehe, sich massiv über den Briten beschwert, ist Joseph Daul, Mitglied der konservativen Bündnisses UMP („Union für eine Volksbewegung").

Und dann kommt noch der Tulpenknickeridiot Barry Madlener von der PVV (Partei für die Freiheit), der Partei von Geert Wilders, der im Moment dabei ist die Niederlande zu ruinioeren, zu Wort. Madlener beschwert sich darüber, dass ein Parteikollege von ihm von Schulz auch schon mal als Faschist bezeichnet worden ist, ohne dass es Konsequenzen hatte.

Kein Kommentar.

PS: Berlusconi hat Schulz wohl schon mal ähnlich beschimpft, ich konnte jetzt aber nichts Aussagekräftiges dazu finden.

Donnerstag, 25. November 2010

Ganz oder gar nicht Teil 2

Am 9.November habe ich ja darüber geschrieben,dass die Süddeutsche, die FAZ und der SPIEGEL in ihren Onlineshops, also unter ihren Namen, naziverherrlichende Bücher verkaufen. Und Report Mainz hat darüber berichtet und ich habe ein paar Sachen davon nach geprüft und hier aufm Block veröffentlicht.

Mittlerweile habe ich allen drei Zeitungen geschrieben und ihnen mitgeteilt, wie scheiße ich das von ihnen finde und dass ich doch eine eindeutige Positionierung gegen diesen Mist erwarte.

Dienstag, 9. November 2010

Ganz oder gar nicht (Nazis raus VII)

Ich schaue ja schon lange keinen Report mehr, weder aus Mainz, München oder sonst woher. Auch dort, wie in den meisten TV-Sendungen, ist die Investigation zu(un)gunsten einfacher  und oberflächlicher Berichte mit vielen Fehlern, Ungenauigkeiten und rein plakativen Aussagen ausgetauscht worden. So weit so schlecht.
Jetzt bin ich aber doch mal wieder über einen Beitrag gestolpert, und zwar mittels des NPD-blog.info (einer Anti-NDP Seite wohlgemerkt. Die haben im Juli 2010 dieses Thema auch schon mal gehabt.).
Report Mainz berichtet in seiner Sendung vom 8.11.2010 über die Online-Shops von Spiegel, SZ und FAZ.
Und sie fanden heraus, dass auf allen drei Seiten Bücher ausgewiesener Nazis vertrieben werden.
Ich dachte DAS kann ja gar nicht sein. Und habe mit meinen einfachen Möglichkeiten mal etwas (nach) recherchiert.

Ein Video für Ihnen (Nazis raus VI)

Okay, so was am 9.November zu posten kann mancheR als unpassend ansehen, ist ja heute auch kein lustiger Gedenktag.
Trotzdem, über Idioten zu lachen ist schon mal ein Anfang (so wie hier):

Dienstag, 12. Oktober 2010

I never gave up (Nazis raus V))

Darum gehts:


Die australische Künstlerin Jane Korman reiste im Juni 2009 gemeinsam mit ihrer Familie nach Polen und Deutschland. Ihr Vater, der Auschwitz überlebte, war mit dabei - und gemeinsam drehten sie das oben gezeigte Video.


Hier weitere Eindrücke ihrer Reise:



Natürlich gibt es viele die sich darüber aufregen, an einem solchen Ort wie ein KZ zu tanzen.
Würdelos, Respektlos, was weiß ich nicht alles.
Und sie haben recht. Um es mal etwas pathetischer auszudrücken, das "Tanzen auf den Gräbern von Millionen" scheint wenig Respekt vor den Opfern und dem Leiden, was dort geschehen ist, zu zeigen.
Aber, und das war meine erste und vorherrschende Reaktion auf das Video: Geil!
Wer, wenn nicht ein Überlebender, darf das. Für mich ist es kein Tanzen auf den Gräbern, sondern ein Tanz für das Leben. Ich habe mich extrem gefreut über das Video, ich verbeuge mich vor dem Vater mit seinem "Survivor"-Shirt.
Respekt und Danke.
Danke Danke Danke.


Hier eine Auswahl von Anderen, die darüber berichteten: Haaretz.com, The Jewish Star, The Daily Telegraph Australia, The Toronto Sun, Nine MSN.

Randbemerkung: Natürlich hat die Kormanfamilie sich nicht die Rechte für das Lied eingeholt. Was leider dazu geführt hat, das Sony das Originalvideo hat sperren lassen. Zum Glück wurde das Video mittlerweile schon sehr oft kopiert und ins Netz gestellt, was zwar die Klangqualität reduziert, aber den Zugriff der Plattenfirma erschwert.


Der Titel "I never gave up" ist ein Lied der großen Anti-Faschisten Chumbawamba (06) und bezieht sich auf Primo Levis Geschichten, die er über seine Zeit in Auschwitz veröffentlicht hat. Den Song gibts als Cover auch von der geilen Rockern Ted Leo & The Pharmacists (05).
Enjoy.





Mittwoch, 15. September 2010

Dienstag, 7. September 2010

Nazis raus III

Am kommenden Donnerstag soll es in Frankfurt/W. in der Nähe der Bundesbank eine Pro-Sarrazin Demo geben, zu der neben anderen rechten Wixern auch die NPD aufruft.
Schaumermal, wie weit die Idioten kommen...

Weitere Infos gibts hier, hier und hier.

Donnerstag, 8. Juli 2010

Nazis raus II

Die Wixer mal wieder. Ich könnte echt kotzen.
Da verprügeln ich weiß nicht wie viele Nazis einen Einzelnen, filmen das Ganze und stellen es noch stolz ins Netz.
In dem folgenden Rundschauartikel ist das Video auch verlinkt, aber soweit kommts noch dass ich Propaganda von den Deppen auf meinem Rechner laufen lass.
Frankfurter Rundschau

Hier ist der TV-Bericht dazu. Da sind genügend Ausschnitte aus dem Video ebenso wie Kommentare des Opfers sowie des Videotäters zu sehen.

Das Opfer ist Mitglied der Bürgerinitiative "Grätsche gegen Rechtsaussen" in Echzell, ca. 40 km nördlich von Frankfurt/W in der Nähe von Friedberg.
Am 28.August veranstalten die ein größeres Fest mit Vereinen und Bands und so, steht auch in dem FR Artikel.
Ich werd da wohl hinfahren, egal wer und wie die Bands sind, hier gehts um was ganz anderes (Nazis klatschen?! Schaumerma...).

Freu mich über alle die mitkommen.

Mittwoch, 30. Juni 2010

Nazis raus

Exakt in diesem Moment läuft in Berlin die BundespräsidentInnenwahl. Nach zwei Wahlgängen hat es der CDU/CSU/FDP-Wulff immer noch nicht gepackt (was mich hat grinsen lassen), jetzt wird gegen 18:45 Uhr der dritte Durchgang stattfinden, wozu dann nur noch eine einfache Mehrheit ausreicht, die der dann wahrscheinlich auch bekommen wird.
Aber darum gehts hier gar nicht.

Sondern um die Faschowixer der NPD. Ich verdränge ja gerne dass es immer wieder Bundesländer gibt wo die Ärsche im Parlament mit drin sitzen, öfter sogar in Kommunalparlamenten.

Ergo sind die Idioten jetzt auch bei der Wahl dabei, und zwar mit drei Stimmen.
Und, was ich vorher nicht wusste, die Deppen haben sogar einen eigenen Schwachmaten aufgestellt. Ihren Haus-, Hof- und Heimnaziliedermacher Rennicke. Ich hab mal versucht mir von dem was anzuhören, habe dann aber Angst um meine Ohren und meinen PC bekommen und es schnell wieder ausgemacht - übles übles Geplärre, ich kann euch sagen.
Und das der eine musikalische Null ist wundert mich nicht, sein Publikum ist ja auch nicht besonders helle. Ha, strunzdumm isses, das Herrenvolk das blöde.

Grrrrr, ich kann gar nicht so schnell tippen wie ich schimpfe könnte.

Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa.......

Muss mich dringend beruhigen.

Und Musik hilft




Schon gehts mir wieder besser.

Der link zu dem Lied steht bei den Kommentaren.

Samstag, 5. Juni 2010

Termin 5.6: AU-Fest

Wie konnte ich das nur vergessen, heute ist doch AU-Fest. Und ausnahmsweise mal mit richtig gutem Wetter. AU-Fest ohne Schlammschlacht, mal sehn ob das funktioniert.
Auf jeden Fall spielen ab 17 Uhr wieder n Sack voller Punk-Ska-Garage Bands.

Zitat von der AU-Homepage:
Am 04. Juni 2010 ist der 27. Jahrestag der AU-Besetzung und die AU kann auf mehr als ein viertel Jahrhundert unkommerzieller, nicht-profitorientierter DIY Konzerte, 22 Jahre Volksküche und viele weitere kulturelle und politische Veranstaltungen zurückblicken. Das Areal bietet selbstbestimmten Wohn- und Lebensraum für viele Menschen. Als autonomes Wohn- und Kulturzentrum ist sie ein gutes Beispiel dafür, dass die Welt auch ohne Profitgier funktionieren kann. Die AU ist ein politischer Freiraum, der sich entschieden gegen jede Art von Rassismus, Nationalismus, Antisemitismus und Sexismus ausspricht.